Elektroberufe und Mechatronik
Elektroniker/in für Betriebstechnik
Elektroniker/Elektronikerinnen für Betriebstechnik üben ihre Tätigkeiten unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften und Sicherheitsbestimmungen selbständig aus und stimmen ihre Arbeit mit vor- und nachgelagerten Bereichen ab. Dabei arbeiten sie häufig im Team. Sie sind Elektrofachkräfte im Sinne der Unfallverhütungsvorschriften .
Berufliche Fähigkeiten
- übernehmen elektrische Anlagen;
- entwerfen Anlagenänderungen und -erweiterungen;
- richten Arbeitsplätze/Baustellen ein und räumen sie ab;
- organisieren die Anlagenerrichtung; überwachen die Arbeit von Dienstleistern und anderen Gewerken;
- montieren und installieren Leitungsführungssysteme, Informationsleitungen und Energieleitungen einschließlich allgemeiner Versorgungsleitungen;
- installieren und richten Maschinen und Antriebssysteme einschließlich pneumatischer/ hydrau-lischer Komponenten ein;
- bauen Schaltgeräte und Automatisierungssysteme zusammen und verdrahten sie;
- programmieren und konfigurieren Systeme, prüfen die Funktion und die Sicherheitseinrichtungen der Systeme;
- überwachen und warten Anlagen, führen regelmäßige Prüfungen durch, analysieren Störungen, ergreifen Sofortmaßnahmen und setzen Anlagen in Stand;
- übergeben Anlagen, weisen Nutzer in die Bedienung ein und erbringen Serviceleistungen;
- arbeiten auch mit englischsprachigen Unterlagen und kommunizieren auch in englischer Sprache.
Typische Einsatzfelder sind Energieverteilungsanlagen und -netze, Gebäudeinstallationen und -netze, Betriebsanlagen, Produktions- und verfahrenstechnische Anlagen, Schalt- und Steueranlagen sowie elektrotechnische Ausrüstungen. Elektroniker/Elektronikerinnen für Betriebstechnik üben ihre Tätigkeiten unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften und Sicherheitsbestimmungen selbständig aus und stimmen ihre Arbeit mit vor- und nachgelagerten Bereichen ab. Dabei arbeiten sie häufig im Team. Sie sind Elektrofachkräfte im Sinne der Unfallverhütungsvorschriften.
Ausbildung an den Gewerblichen Schulen Dillenburg
Der Unterricht in der Berufsschule umfasst 12 Unterrichtsstunden pro Woche. Sie werden auf 2 Tage mit je 8 Stunden Unterricht verteilt. Die Berufsschule hat die Aufgabe, den Schülerinnen und Schülern berufliche und allgemeine Lerninhalte unter besonderer Berücksichtigung der Anforderungen der Berufsausbildung zu vermitteln. Die Berufsschule hat zum Ziel, eine Berufsfähigkeit zu vermitteln, die Fachkompetenz mit allgemeinen Fähigkeiten humaner und sozialer Art verbindet. Außerdem soll die Fähigkeit und Bereitschaft gefördert werden, bei der individuellen Lebensgestaltung und im öffentlichen Leben verantwortungsbewusst zu handeln.
In jedem Ausbildungsjahr wird eine Klasse unterrichtet.
Die Klassen werden von einem Lehrerteam betreut. Die Lehrer sind Mitglieder im Prüfungsausschuss der IHK Lahn-Dill.
Die schulische Ausbildung erfolgt in 13 Lernfeldern gemäß dem Rahmenlehrplan. Allgemeinbildender Unterricht wird in den Fächern Politik/Wirtschaft, Deutsch/Englisch sowie in Religion und Sport erteilt.
Die Ausbildung erfolgt in enger Kooperation und im stetigen Austausch mit den beteiligten Ausbildungsbetrieben.
Nach einer elektrotechnischen Grundbildung (1. Ausbildungsjahr) wird der Unterricht anhand von praxisnahen Lernaufgaben (2. Ausbildungsjahr) durchgeführt.
Die Durchführung eines Unterrichtsprojektes in Verbindung mit den Ausbildungsbetrieben ist u. a. Inhalt im 3. bzw. 4. Ausbildungsjahr.
Ihre Ansprechpersonen

Leitung der Abteilung 2 - Technik und Duale Ausbildung
Andreas Franz
- Berufsschule in den Bereichen:
- Metalltechnik
- Elektrotechnik
- Mechatronik
- Informatik
- Gastgewerbe
- Kooperation Berufliches Gymnasium - Schwerpunkt Technische Informatik
- Ausbildereignungsprüfung
- Technik für Kaufleute
- Kooperation IHK, KWK
- BWL für Gewerbler
- Fachkonferenz Informationstechnik
- Kooperation Grundschulen – Projekt Dilli