Pressebericht vom 19.02.2010 Herborner Echo
Das Interesse am Arbeiten wecken
Schulen koordinieren Berufsorientierung
Dillenburg (s). 60 Schüler der 8. Hauptschulklassen erfahren im zweiten Halbjahr in zwei von fünf Berufsfeldern der Bereiche Metall, Elektro, Ernährung, KFZ-Technik und Holz, was die Arbeitswelt von ihnen erwartet. Damit beteiligt sich die Dillenburger Johann-von-Nassau-Schule am Projekt der systematischen Berufs-orientierung.
Konrektor Peter M. Reeh sieht gerade für diese Jugendlichen, die meist noch nicht so recht wissen, was sie im Anschluss an die Regelschule machen sollen, viele Vorteile. Für junge Menschen stellt es eine gezielte Berufswahlvorbereitung dar, die Einblicke in Arbeitswelt durch praktisches Tun ermöglicht. Ziele sind vor allem Kompetenzen in der Praxis zu erwerben und das Interesse am Arbeiten zu wecken, statt in der weiterführenden Schule nach der 9. Klasse die Zeit abzusitzen. Sybille Koslowski und J. Dippel, die Projektleiter auf von den Gewerblichen Schulen, betonen besonders das praktische Arbeiten in Kleingruppen (maximal 12 Schüler). Von zentraler Bedeutung beim Messen und Errechnen ist die praktische Anwendung der Mathematik.
Die doppelte Betreuung durch Fach- und Klassenlehrer ermöglicht schnelles Eingreifen bei Problemen, intensive Betreuung und Gespräche, die bei der Praktikums- und Berufswahl unterstützen können.
Die Kombination mit dem zweiwöchigen Betriebspraktikum Ende Februar hilft, die Eindrücke zu verstärken und weitere Erfahrungen zu sammeln vor allem in Hinblick auf das Jahrespraktikum, das in der Jahrgangsstufe 9 auf die Schüler zukommt.
Die Projektleiter Sybille Koslowski und Jörg Dippel von den Gewerblichen Schulen (re.)
und Konrektor Peter M. Reeh, Organisator der Johannvon-von-Nassau-Schule (li.) stimmen sich
beim gemeinsamen Projekt der systematischen Berufsorientierung ab.
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